WS 6: LiveShow „Volldampf“

Konzeption, Realisierung und Durchführung der LiveShow von DD 2.019
Die Liveproduktion einer Veranstaltung ist ein interessantes Zusammenspiel verschiedenster Disziplinen von der technischen Mechanik über der Elektrotechnik und der Informationstechnik bis hin zur klassischen Veranstaltungstechnik. Sie hat zum Ziel, einem breiten Auditorium im Rahmen einer Veranstaltung unwiederbringliche Augenblicke zugänglich zu machen.
Leitung: Frank Schnitzler, M.A., Christopher Sang, FH Südwestfalen

Der Workshop ist in einen Theorie- und einen Praxisteil aufgeteilt. Der Theorieteil befasst sich zunächst im Allgemeinen mit der Organisation und Planung von Veranstaltungen sowie mit den Grundlagen der Veranstaltungs­technik wie z. B. Beleuchtung, Spezialeffekte und Beschallung. Als Beispiele dienen dazu Unterhaltungsevents (z. B. Abipartys und Konzerte), aber auch Ausstellungen, Vortragsveranstaltungen und Kongresse. Im Praxisteil bauen die Kursteilnehmer u.a. eine Ausstellung mit den Ausstellungsstücken der anderen Workshops auf und bereiten die Abschlussveranstaltung am Donnerstag vor. Der Workshop ist in einen Theorie- und einen Praxisteil aufgeteilt. Interesse? – So war es im Jahr 2016.

Lernziele und Berufsorientierung des Workshops 7:
Die Schülerinnen und Schüler erlernen unter Anleitung von Fachkräften aus der Veranstaltungsbranche, den Aufbau und den Ablauf von Liveproduktionen. Der Schwerpunkt liegt auf der Vermittlung der technischen Grundlagen im Bereich der Mechanik, Statik, Elektrotechnik und Veranstaltungstechnik. Die Reihenfolge der zu vermittelnden Themeninhalte ergibt sich aus der praktischen Aufbau-Reihenfolge bei einer Veranstaltung – hier der praktischen Umsetzung der Abschlusspräsentation von DampflosDigital 2.019.
Es werden zunächst Komponenten und Baugruppen der Veranstaltungstechnik  (z. B. Bühnentechnik, Lichttechnik, Tontechnik, Traversenträgersysteme, Rigging, etc.) zur Herstellung einer technischen Infrastruktur vorgestellt. Damit z.B. Trägersysteme in hinreichender Stabilität und mit ausreichender Tragfähigkeit aufgebaut werden, bedarf es einfacher mathematischer Vorberechnungen, welche die Schülerinnen und Schüler unter Anleitung selbst durchführen sollen. Im Anschluss können die Schülerinnen und Schüler die technische Vernetzung (Schwerpunkt: Informationstechnik), Verkabelung und Inbetriebnahme (Schwerpunkt: Elektrotechnik) entsprechender Komponenten (z.B. Lichttechnik, Audio) praktisch erproben. Sie erlernen Regeln zur Auslegung veranstaltungstechnischer Baugruppen und wenden diese unter Anleitung z.B. für die Beleuchtung und die Beschallung an. Zur Inbetriebnahme bedarf es u.a. eines entsprechenden Stromverteilungsplans für die Spannungsversorgung und eines Planes zur korrekten Ansteuerung der Beleuchtung- und Medientechnik über Steuerpulte und Software. Die Schülerinnen und Schüler sollen bei diesen Planungen eingebunden werden und konfigurieren die Systeme unter Anleitung selbst.

Präsentation der Ergebnisse:
Als praktischer Bestandteil und Abschluss des Workshops werden die Schülerinnen und Schüler beim Auf- und Abbau sowie bei der Durchführung der Abschlussveranstaltung DampflosDigital 2.019 auch unter besonderer Berücksichtigung der gesetzlichen unfallrechtlichen Bestimmungen aktiv eingebunden.

Ansprechpartner auf Seiten der Schule: Herr Prenger